Beitrag vom 08.06.2017

Mithelfen auf der Lehmbaustelle in Klein Jasedow

Das Bauen mit Lehm ist eng verbunden mit unserem aktuellen Oya-Thema "auf den Boden kommen". Das Baumaterial kommt nicht aus dem Baumarkt, sondern wird direkt aus dem Boden entnommen.

Wir möchten über diese traditionelle Art des Bauens nicht nur schreiben, sondern suchen auch tatkräftige Mithelfende beim Bau eines neuen Lehmhauses. In diesem Jahr geht unsere Fachwerk-Lehm-Stroh-Baustelle in Klein Jasedow im Lassaner Winkel in die letzte Bauphase. Holz, Lehm, Stroh, alte Ziegel, Feldsteine, Kies, Kalkmörtel – für den Bau des Hauses werden traditionelle Baustoffe aus der Region verwendet. Wir sind immer wieder fasziniert, was es dabei alles zu lernen gibt und wie organisch und lebendig sich so eine Baustelle anfühlt. Wir verlegen keinen Strom im Haus, denn es ist unser erster Schritt hin zum post-kollaps-fähigen Bauen.

Die Kinder- und Jugendlichen, die regelmäßig zu uns zu Natur- und Zirkuscamps kommen, freuen sich schon sehr auf diesen neuen Bau, aber auch für vielfältige weitere Lernort-Aktivitäten entsteht durch das Campwiesenhaus eine wichtige Infrastruktur.

Der Bau des Hauses bedeutet viel Handarbeit, und wir freuen uns sehr auf zahlreiche tatkräftige Helferinnen und Helfer, die mit anpacken möchten!

Somit finden 2017 in Klein Jasedow die letzten gemeinsamen Lehm-Bauwochen in den Monaten Juni bis September statt, bei denen eine Gruppe von ca. 10 bis 15 Menschen jeweils eine Bauphase intensiv voranbringt.

Die Termine 2017 sind:

  • 9. bis 19. Juli (noch wenige Plätze)
  • 6. bis 13. August (bereits ausgebucht)
  • 18. bis 24. September

Bitte meldet Euch nur an, wenn Ihr alle Tage dabei sein könnt - ein kürzerer Aufenthalt ist wegen des gemeinsamen Teamprozesses nicht möglich.

Anfragen und Anmeldung für die letzten Plätze bitte möglichst schnell per E-Mail schicken an:
inga.degenhart@gmail.com

Inga Degenhart, Bauhüterin des Lehmbaus

 

 

geschrieben von Matthias Fellner
am 08.06.2017


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