Beitrag vom 15.08.2016

Ein offener Brief – nicht nur, aber auch – an Frauke Petry

Liebe Frauke Petry,

eigentlich macht es wahrscheinlich gar keinen Sinn an Dich zu schreiben, aber ich wüsste nicht an wen ich sonst schreiben soll. Von denen, an die ich mich richte, bist Du mir noch am nächsten. Vielleicht weil Du in dem gleichen Land lebst wie ich, ich traue mich gar nicht zu schreiben: weil Du auch Deutsche bist. Vielleicht schreibe ich Dir, weil ich von Dir besonders viel in den Nachrichten lese, vielleicht aber auch weil ich immer wieder Bilder von Dir sehe und denke: Du siehst eigentlich ganz nett aus, ein bisschen verbissen vielleicht, aber doch jung und engagiert. Mit ziemlicher Sicherheit bist Du auch nicht dumm und unter denen, an die ich mich heute wenden will, traue ich Dir am meisten Intelligenz und Reflexionsvermögen zu. Ich traue Dir zu, dass Du Dich auseinandersetzen kannst und Dich nicht nur einfach nur plump verschließt. Ich weiß es nicht. Ich folge einfach meiner Intuition und schreibe Dir. Aber genauso gut könnte ich an Geert Wilders, an Recep Tayyip Erdogan oder Wladimir Putin, an Boris Johnson oder Marine Le Pen schreiben. Und natürlich an Donald Trump. Und ja, auch an einen Pierre Vogel. Und eigentlich müsste ich an alle schreiben, die die AfD und vergleichbare Parteien wählen, an die Menschen, die zu Pegida-Demonstrationen gehen, oder Frau Clinton als »Hure« beschimpfen, an diejenigen, die die Säuberungen in der Türkei durchführen, an die, die ohne Abzeichen in der Ukraine kämpfen, an die, die Fassbomben auf Zivilisten werfen und an die, die für den IS kämpfen und Terror verbreiten. Aber ich schreibe an Dich, weil ich irgendwie denke: Du bist gebildet, Du hast mit einem Pastor zusammengelebt. Du kannst vielleicht von all denen, die ich aufgezählt habe noch am ehesten verstehen, was ich sagen und fragen möchte.
Und nimm es mir bitte nicht übel, dass ich Dich duze. Es ist keineswegs respektlos gemeint, vielmehr ist mein Anliegen persönlich. Ich möchte als Mensch zu Dir als Mensch sprechen. Ich möchte über Ängste und Gefühle sprechen und darüber wohin sich unsere gemeinsame Welt entwickelt, in der Du und ich und über 7 Milliarden Menschen doch eigentlich nur eins wollen: persönlich für sich, ihre Familien und ihre Freunde ein gutes, sicheres und glückliches Leben leben. Und ich habe den Eindruck über diese Dinge kann ich nicht zu Dir schreiben, wenn ich eine förmliche Ansprache wähle.
Kürzlich war ich im Theater. In einem Puppentheater. Nicht so eins für Kinder, sondern eins, dass es in Tiefe und Professionalität mit jeder großen Bühne in Deutschland aufnehmen kann. Es war ein Stück über einen jüdischen Arzt, der im Zweiten Weltkrieg in Warschau ein Waisenhaus mit 100, später 200 Kindern führte. Ich möchte gar nicht viel dazu sagen. Du kannst Dir denken, wie die Geschichte ausging. Nicht mit einem Happy End. Zuerst wurde das ganze Waisenhaus ins Warschauer Ghetto umgezogen, später wurden alle Kinder, der Arzt und sein Personal in Treblinka ermordet. Nur 20 Kinder konnten gerettet werden, weil sie falsche Pässe erhielten und rechtzeitig in ein polnisches Waisenhaus umquartiert wurden. Eine wahre Geschichte. Am Ende der Vorführung dankte der Puppenspieler und Regisseur dafür, dass er immer noch einen Raum habe, in dem er solch ein Stück einem großen Publikum vorführen könne. Ich hatte das Gefühl, dass die Meisten diese Bemerkung überhörten. Mein Eindruck war aber, er wollte sagen: Wir sind wieder an einem Punkt in der Geschichte angekommen, wo wir es nicht für selbstverständlich nehmen können, dass Geschichten wie diese frei erzählt werden können.
Du wirst jetzt wahrscheinlich mit den Augen rollen. Vielleicht sagst Du Dir innerlich: Es fing ja ganz interessant an, aber jetzt kommt wieder dieser Nazi-Vergleich. Nein, er kommt nicht, ich will gar nicht auf den Nazi-Vergleich hinaus. Du wirst selbst viel besser wissen als ich, wie nahe Du nationalistischen und rechten Ideologien stehst. Ich möchte auf etwas anderes hinaus.
Ich möchte darauf hinaus, wie es dazu kommen konnte, dass anständige Bürger plötzlich zu Wachsoldaten des Warschauer Ghettos werden konnten. Ich möchte darauf hinaus, wie es dazu kommen konnte, dass es Menschen gab, die ohne mit der Wimper zu zucken 200 wehrlose Kinder in die Eisenbahnwaggons nach Treblinka schicken konnten. Ich möchte darauf hinaus, wie es dazu kommen konnte, dass normale Menschen wie Du und ich so dermaßen verrohen und innerlich degenerieren konnten, wie sie ihre Gefühle, ihre spirituelle Integrität, ihre Mitmenschlichkeit, ihre Humanität verlieren konnten und entgegen jeder Moral, jeden Anstands, jeder empathischen Regung handeln und 200 unschuldige Kinder in den Tod schicken konnten.
Verstehst Du das, Frauke Petry? Hast Du Antworten darauf? Und was können wir tun, damit das nie nie wieder geschieht? Fragst Du Dich diese Frage überhaupt, oder hast Du auch schon den Zugang zu dem verloren, was Dich zu einem Menschen macht? Denn ich verstehe nicht, wie man diese Frage trotz aller vorhandenen Probleme aus den Augen verlieren kann!
Ich denke in den letzten Tagen viel über Hanna Ahrendts Berichte zum Eichmann-Prozess nach. Kennst Du diese Berichte? Du weisst sicherlich, dass Hanna Arendt für ihre Einschätzung von Eichmann angegriffen wurde. Sie sagte sinngemäß, dass sie davon erstaunt gewesen sei, dass Eichmann eben kein Monster gewesen wäre, sondern im Grunde ein schlichter Bürokrat, der »nur« pflichtbewusst seinen Job getan hätte. Dass er im Grunde ein banaler Mensch gewesen sei. Und dass wir alle wie Eichmann werden könnten, wenn wir uns dem Niederen hingeben: unseren Ängsten, unserem Hass, unseren eigenen Verletzungen, unseren Vorurteilen. Was muss passieren, damit ein normaler Mensch seine Menschlichkeit verliert? Hast Du eine Antwort darauf, Frauke?
Eine andere Geschichte: Verfolgst Du die Nachrichten? Hast Du mitbekommen was gerade in Aleppo passiert? Ich selbst verfolge es nur oberflächlich, das gebe ich zu. Es zerreißt mir das Herz und lässt mich nicht ruhig schlafen, daher kann ich diese Nachrichten nur sehr gering dosiert verkraften. Aber es gibt andere in meiner unmittelbaren Nachbarschaft die es täglich und minutiös verfolgen, weil sie dort Familie und Freunde haben. Weil Sie aus Aleppo kommen. Sie haben bei uns Schutz gefunden und können nun aus sicherer Entfernung sehen, was in ihrer Heimat geschieht. Viele haben Angehörige, die noch immer in Aleppo leben. Und nun verfolgen diese Menschen im Internet und an den Bildschirmen, wie die Straßen, in denen sie noch kürzlich lebten, liebten, spielten und ihrem Alltag nachgingen, zerbombt werden. Und Sie wissen, dass geliebte Menschen noch genau dort sind. Eine Frau, die bei uns im Dorf lebt, erlebte vorgestern einen psychischen Zusammenbruch deswegen und musste in die Psychiatrie eingeliefert werden. Sie schrie und weinte und war nicht mehr zu beruhigen. Ein 16-jähriges Mädchen, nur wenige Häuser von mir entfernt, sah ebenfalls wie die Straße, in der ihre Familie in Aleppo lebt, komplett ausgebombt wurde. Auch Sie weinte und schrie, war völlig außer sich und wurde aus Angst um ihre Eltern so panisch, dass unsere Nachbarn zur Hilfe eilten, um sie zu trösten und zu beruhigen. Noch immer hat sie keine direkte Nachricht, ob ihre Mutter und ihr Vater noch leben.
Ich weiß nicht, wie es Dir geht, Frauke, aber mir zerreißt es das Herz. Ich möchte helfen aber bin so hilflos. Und gleichzeitig bin ich froh, dass zumindest wir hier in Deutschland, im Land des Nationalsozialismus, heute einigen dieser Menschen Schutz gewähren können und sie willkommen heißen. Und obwohl ich überhaupt kein Fan von Frau Merkel bin, bin ich ihr dankbar, dass sie trotz ihres Berufs und ihrer Position und trotz der massiven Kritik ihren moralischen Kompass nicht verloren hat und kompromisslos für Menschlichkeit eintritt.
Und dann lese ich Nachrichten über Dich, Frauke. Von Deinem neuen Vorschlag, Flüchtlinge auf Inseln zu internieren. Und denke: bist Du schon verloren? Hast Du schon den Kontakt zu Deiner Menschlichkeit, zu Deiner Empathie verloren? Bist Du schon so in der Spirale von Angst und Hass gefangen, dass Dich das alles nicht mehr bewegt? Dass Du tatsächlich Menschen als Masse betrachtest, die man wie krankes Vieh oder gar wie lästige Dinge einfach entsorgen und aus den Augen schaffen muss? Ist Dein Wohlstand und Deine Identität wirklich so gefährdet, dass Du vergessen hast, dass Du da über Menschen und ihre Schicksale sprichst? Merkst Du nicht, dass Du Menschen, die auch einfach nur nach Sicherheit und einem guten Leben suchen, noch tiefer in den Staub drücken willst? Oder glaubst Du wirklich, dass Du damit eine Lösung vorschlägst, mit der Du das Leid dieser Menschen linderst und an einer besseren Welt arbeitest?
Ich merke wie ich an dieser Stelle zu schwimmen beginne und mich in meiner eigenen Wut verliere. Wenn ich so wütend bin, denke ich manchmal, man sollte Dich einfach mal für zwei Wochen nach Aleppo schicken. Damit Du erfährst und begreifst warum die Menschen nach Deutschland fliehen. Damit Du am eigenen Leib spürst, was diese Menschen mitmachen müssen. Du sorgst Dich so um unseren deutschen Wohlstand, um unsere deutsche Kultur und Identität. Aber hast Du eigentlich verstanden, was diese Identität ausmacht, was die Errungenschaften dieser unserer Kultur und Identität, unseres Abendlands wirklich sind? Es sind Rechtsstaatlichkeit, Brüderlichkeit, Meinungsfreiheit, der Schutz von Hilfsbedürftigen und Minderheiten, aber vor allem Menschlichkeit, Toleranz und Liberalität! Du aber, Du verstehst das Leiden der Menschen nicht. Du bist empathielos. Dein Herz ist verschlossen. Dafür gibt es sicherlich Gründe und ich mag gar nicht daran denken, welche Ängste, welche Verletzungen und welche Traumata einen Menschen wie Dich dazu gebracht haben mögen, die eigene Menschlichkeit und Anständigkeit zu verlieren. Ich bin sicher, in Deiner Biographie wird es Gründe geben, die Dich dahin gebracht haben. Aber bitte gib Ihnen nicht weiter nach!
Entschuldige bitte, Frauke, ich habe mich hinreißen lassen. Ich wünsche niemandem, zur Zeit in Aleppo zu sein, auch Dir nicht. Ich will doch einfach nur, dass Du aufwachst und wieder zu dem findest, was gut und schön und hell, was großzügig und menschlich an Dir ist! Und ich bin verzweifelt, weil Du anscheinend nur noch für das Dunkle und Hässliche empfänglich bist. Für das Gute, Frauke, muss man auch offen und verletzlich sein können und sich seinen eigenen Schmerzen stellen können. Das ist nicht schön und harte Arbeit. Es braucht Mut und Stärke. Aber glaub mir, es tut gut! Es tut besser, als dem Hass und der Angst nachzugeben und damit eigentlich nur Mutlosigkeit und Schwäche zu zeigen.
Ich glaube, ich habe eine Antwort auf meine eigene Frage, die ich gerade gestellt habe. Sie mag nicht besonders originell sein, aber ich möchte Sie Dir trotzdem mitgeben: ich glaube, dass Menschen wie Eichmann oder die Wachsoldaten des Ghettos zu Monstern werden konnten, weil die politischen Umstände der Zeit es legitimieren, den eigenen niederen Instinkten und Trieben, den Ängsten und dem Hass nachzugeben. Das steckt wohl leider in uns allen. Aber erst wenn wir dafür einfache Entschuldigungen angeboten bekommen (zum Beispiel: nur seine Pflicht getan oder das eigene Land geschützt zu haben etc.), wird es wirklich möglich, offen so zu reden und zu handeln. Dann entsteht ein gesellschaftliches Klima, in dem der Einzelne sich nicht mehr vor seinem eigenen Gewissen oder meinetwegen auch vor Gott zu verantworten hat, sondern sich durch die politischen und gesellschaftlichen Umstände von dieser Verantwortung und dem eigenen Gewissen befreit sieht. Dann zerbrechen demokratische, liberale Gesellschaften wie unsere und die archaische primitive Angst vor allem, was anders ist, gewinnt die Oberhand und bahnt sich ihren Weg.
Solche Umstände entstehen aber nicht von selbst. Sie werden erzeugt. Von denen, die mit Terroranschlägen Unschuldige ermorden, ebenso wie von denen, die an der Grenze auf Flüchtlinge schießen lassen wollen. Von denen, die die Angst vor dem Islam nutzen, um ihr Land aus einem Bund wie der EU zu lösen, wie von denen, die eine Mauer bauen wollen. Von denen, die politische Säuberungen durchführen, ebenso wie von denen, die Minderheiten wie Homosexuelle verfolgen lassen. Von all denen, die sich bereitwillig auf eine Spirale von Gewalt, Verfolgung, Hetze und Gefühlskälte einlassen.
Und deswegen verläuft die Front auch nicht zwischen Europa und den Flüchtlingen, zwischen Christen und Islam, zwischen der Ukraine und Russland, zwischen Erdogan und Gülen. Das alles sind falsche Fronten, die den Menschen den Blick auf das eigentliche Problem vernebeln sollen und uns tiefer und tiefer in Angst, Hass, Terror und Unmenschlichkeit verstricken. Die wahre Front verläuft zwischen denen, die der Angst und dem Hass nachgeben, die Menschlichkeit und Empathie für ihre Mitmenschen zu Gunsten abstrakter Kategorien wie Nationalstaat, Religion und politischem Programm aufgeben und die Spirale von Gewalt, Brutalität hinabsteigen und denen, die bereit sind bei allen Herausforderungen und Schwierigkeiten trotzdem an Mitmenschlichkeit, Freiheit, Toleranz und Verständigung festzuhalten und die Probleme aus dieser Haltung heraus lösen wollen.
Auf der einen Seite, Frauke, stehst Du und all die, die ich eingangs genannt habe. Auf der anderen Seite stehen zunehmend immer weniger. Und das macht mir furchtbare Angst. Und wenn Ihr gewinnt, wenn das, wofür Du und Pegida und Trump und Johnson und Putin und der IS steht, nämlich die Spirale der Angst und Gewalt immer schneller zu drehen, dann werden wir schon bald wieder an dem Punkt sein, an dem Meinungen nicht gesagt werden können; an dem ein Theaterstück über die Ermordung von Kindern nicht mehr gezeigt werden kann; an dem sich Journalisten sich nicht mehr trauen, sich frei zu äußern; an dem die EU zugunsten nationalistischer und zunehmend rassistisch denkender Kleinstaaten zerfällt. Und wenn Du diese Konsequenz ganz deutlich vor Augen hast: willst Du dann wirklich zu den Wegbereiter*innen einer solchen Zukunft zählen? Das frage ich mich – und Dich!

Quelle: Jascha Rohrs Facebook-Seite

geschrieben von Jascha Rohr
am 15.08.2016

17 Kommentare

von Gerhard am 16.08.2016

«Hinter diesem Artikel kann ich nicht stehen, obwohl ich die Themen und Ziele von Oya attraktiv finde. Ich bin auch kein AfD-Anhänger. Aber ich distanziere mich von der Naivität des Helfens und Anklagens, die sich durchzieht. Da wird in einfache Lager geteilt, in gute und böse. Hilfreicher schiene mir, wenn sich die Perspektive erweitern würde. Unser Lebensstil hier und die unterstützende Politik erzeugen laufend Fluchtursachen. Und dann kommen die Flüchtlinge zu uns, sind entwurzelt und sollen sich auf die Schnelle integrieren. Und unsere ohnehin in Erfolgreiche und Erfolglose auseinandergerissene Gesellschaft wird noch weiter auseinandergerissen. Im Einzelfall zu helfen, ist ok. Aber das Helfen am Ende der ganzen Kette ist keine Politik mit Weitsicht. Menschen dürfen nicht nur gut zueinander sein, sie müssen auch Zusammenhänge sehen, sonst verbünden sie sich mit den Falschen und bekämpfen die Falschen.»

von Jascha am 17.08.2016

«Lieber Gerhard, danke für die Kontroverse. Mein Brief an Frau Petry spricht die innere Haltung an, mit der versucht wird, Dinge zu lösen und von welchen Werten mensch sich dabei leiten lässt. Weil ich der Meinung bin, dass sich gerade alle in Kämpfe verzetteln und dabei Haltungen und Werte vergessen, die Ihnen sonst lieb und teuer sind. Haltungen und Werte kopieren sich wie eine DNA in die Lösungen, die wir entwickeln, sonst verschlimmbessern wir bloß. Was mein Artikel nicht tut, aber auch an diesem Punkt nicht tun wollte, war über konkrete Lösungen zu sprechen. Und da bin ich der gleichen Meinung: Wir sollten früh in der Kette an den Ursachen ansetzen, aber eben mit Menschlichkeit, Rechtsstaatlichkeit, Liberalität, Toleranz, Empathie, die gerade allerorten verloren geht.»

von Bernd am 25.08.2016

«Lass uns über Angst reden - vielleicht am ersten Septemberwochenende in Klein Jasedow - und über seelisch-geistig-spirituelle Orientierungslosigkeit. Die hängen zusammen und sind nach meiner Beobachtung ein Grund, warum es zu solcher Feindseligkeit und Abgrenzung kommt und warum so wenige Menschen für einen grundlegenden Wandel auch in anderen Gesellschaftsbereichen erreichbar sind. Das bringt mich geradewegs zum "Nicht-Wissen", von dem Beate in der Einladungs-Mail zu dem Wochenende und über den Prozess der Erstellung der Septemberausgabe geschrieben hat.»

von Bernadette am 28.08.2016

«Lieber Gerhard, vielleicht hilft es weiter, wenn wir aufhören, Maßnahmen gegeneinander auszuspielen und in Entweder/Oder-Kategorien einzuordnen. Ich stimme dir zu, dass es – langfristig! – darum geht, Fluchtursachen zu vermeiden, und dazu ist es z. B. auch dringend notwendig, unseren Lebensstil zu ändern und die gesellschaftlichen Strukturen anzupassen. Aber Helfen ist definitiv kein Akt von Naivität! Menschen bleiben Menschen, ganz egal, wie groß die Gruppe ist, die sie bilden! Genau hierin liegt meines Erachtens die Weitsicht: Hilfe zu leisten und gleichzeitig zu gucken, was politisch getan werden kann bzw. muss. In politische Entscheidungen können wir dabei nur bedingt eingreifen, allenfalls über Wahlen oder ggfs. Volksentscheide. Was wir jedoch tun können ist: erste Hilfe leisten! »

von Manfred am 30.08.2016

«Also meine liebe Bernadette, ...Fluchtursachen vermeiden.. unseren Lebensstil ändern...gesellschaftl. Strukturen anpassen. Du verstehst schon den Unsinn den Du schreibst ?»

von Peter am 31.08.2016

«Jascha: Ich bin ganz fassungslos angesichts deiner plumpen Polarisierung der politischen Akteure, die offenbar 1:1 (ohne kritische Distanz) dem Medienmainstream entnommen ist: Wer steht denn denen näher, die die Gewalt in Syrien, in der Ukraine und wo-nicht-noch-alles angeheizt haben: Frau Merkel oder Frau Petry? Wer hat diese Kriege tatkräftig mit angeheizt: Frau Clinton oder Herr Trump? Herr Obama oder Herr Putin? Was ist denn an den Plänen und Taten von Obama, H. Clinton oder Merkel besser oder menschlicher als an denen von Trump, Putin oder Erdogan? Wieso ist eine Frau Petry "böser" (unmenschlicher) als - beispielsweise - ein Herr Maas, der eifrig daran mitstrickt, die Meinungsfreiheit in diesem Lande immer enger zu schnüren? (Auszug aus einem längeren persönlichen Schreiben an den Autoren)»

von Roger Schaumberg, Bewusstseinsforscher, Leipzig am 01.09.2016

«Habe hier gerade einen längeren Kommentar geschrieben, mir 2 Stunden Zeit genommen, abgeschickt, und ... ... weg isser! Wo isser? Ich sehe keinen Hinweis, dass Kommentare redaktionell erst begutachtet werden und mit 24 Std. Verzögerung gepostet werden. Ist dem so? Oder funktioniert Eure Kommentarfunktion nicht richtig?»

von Matthias Fersterer am 02.09.2016

«Lieber Roger, nein, uns ist kein Defekt bekannt und Kommentare werden bei uns weder redaktionell redigiert noch zeitverzögert freigeschaltet. Wenn du 2 Stunden online im Kommentarfeld gearbeitet hast, ist es aber sehr gut möglich, dass es in diesem Zeitraum einen Wackler in deiner Internetverbindung gab, der die Verbindung zu unserer Seite unterbrochen hat. Deshalb ein Tipp von mir: Kommentare, an denen du länger schreibst, am besten anderswo vorformulieren und dann ins Kommentarfeld kopieren.»

von Friedhelm Heeg am 04.09.2016

«Hallo Jascha. Die halbe Welt brennt wegen dem Islam und der Scharia. Der Islam ist purer Faschismus und gehört in auf den Müllhaufen der Geschichte. Ich denke man sollte Flüchtlingen unbegrenzt helfen, aber dem Islam keine Chance geben sich in Europa festzusetzen. Du könntest übrigens mal 2 Wochen im Ruhrgebiet verbringen, am Besten in Duisburg Marxloh. Gruß Friedhelm»

von Jascha am 04.09.2016

«Liebe Kommentator*innen, eine Kontroverse in der Oya, wie schön! Ich habe ein sehr eindeutiges Wertesystem, auf dem mein Brief an Frauke Petry basiert: Es heißt Demokratie und Mitmenschlichkeit, und die sehe ich momentan in Gefahr. Und diese Gefahr geht meiner Überzeugung nach von einigen Menschen und Gruppen mehr aus als von anderen, weil diese bestimmte Grenzen überschreiten und Prinzipien in Frage stellen, für die Generationen von Freiheitskämper*innen gestritten und gelitten haben, erschossen oder ins Gefängnis geworfen wurden und auf deren Siegen unsere Freiheit basiert. Indem einige Menschen momentan diese Prinzipien in Frage stellen, stellen sie sich außerhalb eines demokratischen, liberal bis libertären, an sozialer und ökologischer Gerechtigkeit orientierten Weltbilds. Das anzuprangern, anzumahnen und diesen Menschen und ihren Interessen Widerstand zu leisten ist unser aller Aufgabe und Verpflichtung, sobald eine Verständigung auf Basis der Werte und Prinzipien nicht mehr möglich ist. Ich beschreibe diese Prinzipien weiter unten. Vorher aber noch ein Wort zur real existierenden Demokratie: Ja, sie ist nicht schön und dreckig und es gibt vieles an ihr zu verbessern. Daran arbeite ich beruflich und privat. Zum Beispiel mit meinem Buch »In unserer Macht« und mit der Arbeit meines Instituts. Und ich hoffe viele andere arbeiten auch dran, dass sich diese Demokratie weiter in Richtung Freiheit, Menschlichkeit und Gerechtigkeit entwickeln kann, vielleicht sogar hin zu einer utopisch-an-archischen Gesellschaftsform, die aber ebenfalls auf den genannten Prinzipien beruhen müsste. Und auch nach einem Besuch in Kuba kürzlich, halte ich an der Aussage meines Essays fest: Bei aller Kritik leben wir in Europa und in Deutschland in einer Demokratie und offenen Gesellschaft, die ich – bis hierhin! – zu den besten zähle und die wir evolutionär weiterentwickeln sollten. Auch unser Grundgesetz ist eine der besten Verfassungen, die ich kenne. Ja, man kann über bessere nachdenken, aber auf keinen Fall sollten wir dahinter zurückfallen. Was ist für mich das Gegenteil all dessen? Autokratie, Populismus und Totalitarismus gehören in jeder Form auf den Müllplatz der Geschichte – oder meinetwegen auch ins Museum, damit wir noch davon lernen können. Jeder Ruf nach starken Männern, jede Untergrabung der Demokratie, jede Meinungsmache auf dem Rücken von Minderheiten, jedes Spiel mit den Ängsten der Menschen, ist per se und kategorisch abzulehnen, egal für welchen Zweck. Leider gilt all das zunehmend wieder als diskursfähig und als einfache Optionen, für viele, denen einfache Lösungen attraktiv erscheinen. Hier schaue ich ganz direkt zu Pegida, der AfD und anderen aktuell starken rechtspopulisitischen Strömungen. Das halte ich für falsch und gefährlich. Es gibt objektive Kriterien und Prinzipien, die zeigen, ob sich jemand im freiheitlich-demokratischen Rahmen oder im autokratisch-totalitären Rahmen bewegt, unabhängig davon, ob ich dessen politische Meinungen und Handlungen gutheiße. Und darauf basiert auch mein Brief an Frauke Petry. 1. Allgemeines Wahlrecht: Jemand, der das in Frage stellt oder es unterhöhlt, steht für mich außerhalb einer demokratischen Entwicklung. Also, wer anderen die Wahl verweigert oder das Wahlsystem unterläuft ist für mich raus: Dazu gehört die seltsame Medwedjew-Putin Rochade, die gläserne Urnen-Kalaschnikow Wahlen auf der Krim, die Einführung eines türkischen Präsidialsystems, jede Verhängung von Ausnahmezuständen und die Einschüchterung oder der Ausschluss von Minderheiten und Bevölkerungsgruppen von Wahlen. Ja, das passiert in Teilen auch in der USA und in geringerem Maße auch bei uns. Es gibt aber einen qualitativen Unterschied zwischen offener von oben verordneter Wahlmanipulation unter Einsatz staatlicher Institutionen und der systematischen Missachtung von nationalen und internationalen Gesetzen und Abkommen einerseits und versteckten und rechtlich anfechtbaren Wahlmanipulationen einzelner Gruppierungen innerhalb eines Staates andererseits. Allein die Zulassung von OSZE-Beobachter*innen ist tatsächlich für mich ein Kriterium für die generelle Glaubwürdigkeit einer Wahl. Wer nicht schummeln will, braucht diese Beobachter*innen nicht zu fürchten. Es ist übrigens auch ein Unterschied, ob sich Politiker Wahlen stellen und abtreten, wenn die Zeit gekommen ist, oder versuchen das eigene System auszutricksen. Ersteres trifft, ob man sie sonst mag oder nicht, für Merkel, Obama etc. zu, aber nicht z.B. für Putin und Erdogan. 2. Minderheitenschutz: Minderheitenschutz gilt im Parlament als auch außerhalb. Die pauschale Aufhebung der Immunität von Abgeordneten auf Grund Ihrer Zugehörigkeit zu einer Partei oder ethnischen Gruppe geht nicht, ebenso geht es nicht, dass Minderheiten wie z.B. Homosexuelle unterdrückt und verfolgt werden. Pauschalisierungen gegenüber Minderheiten wie Flüchtlingen oder die Kriminalisierung ganzer Bevölkerungsgruppen sind ein No-Go. Dass es im 21. Jahrhundert in Deutschland wieder eine Partei gibt, die offen gegen Homosexuelle ist und Flüchtlinge kriminalisiert ist ein trauriges Armutszeugnis. 3. Rechtsstaatlichkeit: Ja, Rechtsstaaten machen Fehler und die Todesstrafe gehört weltweit abgeschafft, das sage ich gerade auch mit Blick auf die USA, in deren Rechtssystem einiges im Argen liegt. Aber zumindest in der EU kann man davon ausgeben, dass ich weiß, wofür und in welchem Maß ich rechtlich verfolgt werden kann (wie immer, von Fehler und Ausnahmen abgesehen). Die Säuberungen in der Türkei hingegen sind reine Willkür und bedrohen die Existenz tausender Familien auf der Basis von Rache, Phobie und Verleumdung. Natürlich hat die Türkei das Recht, Putschisten zu verfolgen, aber nur auf der Basis von Beweisen und fairen Verfahren. Das findet nicht statt. 4. Pressefreiheit: Ja, die gibt es in Deutschland, lasst mal bitte die Kirche im Dorf! Jeder kann zu jedem noch so absurden Thema publizieren. Dass die Mainstreammedien eben Mainstream sind, wahrscheinlich wenig mutig und zunehmend wenig investigativ und einem enormen Marktdruck unterliegen (bis hin zum einzelnen Journalist) ist ein anderes, zu Recht zu kritisierendes Thema, hat aber nichts mit gezielter staatlicher Desinformation zu tun. Ganz anders sieht es da schon bei einem Sender wie RT aus oder schaut mal venezuelanisches Staatsfernsehen, wo unverhohlen Regierungswerbung betrieben wird und oppositionelle Stimmen gar kein Gehör finden. Das ist ein himmelweiter und objektiver Unterschied. Im übrigen bin ich erstaunt, wie ein Medium wie Facebook momentan immer wieder als Positivbeispiel glaubwürdigen Journalismus herhalten muss, obwohl hier offensichtlich jeder seine Meinungen posten kann. 5. Mitmenschlichkeit: Um diese ging es in meinem Brief an Frau Petry vor allem. Niemand, der nicht selbst auf Abwege geraten ist, kann ernsthaft die Internierung von Menschen auf Inseln vorschlagen, insbesondere wenn diese Menschen aus einem Kriegsland fliehen. Niemand, der empathiefähig ist, kann heute noch ernsthaft Menschen auf Grund ihrer Religion, Hautfarbe oder sexuellen Orientierung diskreditieren. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter! In Zeiten von Konflikten verlieren viele Menschen leider ihren Anstand und ihre Mitmenschlichkeit. Angst macht sowas. Das ist verständlich. Aber es ist nicht zu tolerieren und schon gar nicht von politischen Vorbildern. Also eine Bitte an alle: Denkt frei, mutig, unkonventionell und jenseits ausgetretener Pfade, aber bleibt dabei selbstkritisch, dialogfähig, würdigt und ehrt, wofür andere hart und oft blutig gekämpft haben, wie das allgemeine Wahlrecht, die Meinungs- und Pressefreiheit, die Rechtsstaatlichkeit oder den Minderheitenschutz und blickt mit Liebe und Mitgefühl auf Eure Mitmenschen. Fragt immer: Ist es Liebe oder Hass, ist es Mut oder Angst, ist es Enttäuschung oder Hoffnung, die mich zu einem Schluss führt. Wir haben noch viel zu tun, keine Frage. Aber auch künftige freiere Gesellschaften werden die genannten Prinzipien brauchen und es ist zu hoffen, dass sie besser umgesetzt werden als momentan bei uns. Lasst Euch nicht von autokratischen und vermeintlich stärkeren Systemen blenden! Wehret den Anfängen!»

von Rolf Jehring am 05.09.2016

«Lieber Jascha, gerade waren hier in MV Wahlen und die AfD hat einen bemerkenswerten Start hingelegt. Herzlichen Glückwunsch. Die NPD muss den Landtag verlassen. Herzlichen Glückwunsch. Ob sie mir nun gefällt, oder nicht: die Alternative. Sie ist eine. Dein Brief ist keine. Zumindest wird er nie dazu beitragen, dass eine ungeliebte Partei aus dem Landtag fliegt. Was verstehst Du unter Demokratie? Sind wir wieder so weit, dass wir Tausenden von Menschen einen Stern an die Brust nähen und sie pauschal zu "Nazis" machen? Mit Demokratie hat das nichts zu tun. Nun mag ich persönlich Parteien (weil sie "ein Ganzes teilen") nicht. Aber, wenn ich das "Theater" in unserem Land mit machen will und es dann auch noch Demokratie nenne, muss ich auch anders Denkende tolerieren. Eitler Zynismus und plattes Gepöbel chic verpackt ist Energieverschwendung. Im Gegenteil: es erhöht die Bedeutung des Ungeliebten.»

von Maria C. am 11.09.2016

«Hiermit.. mit dieser Lügen-gespickten und unsachlichen Antifa-Kampfschrift habt ihr euch selbst ins links-idiologische Aus geschossen. Zum Glück gibt es hier ja auch eine gute Widerlegung unter den Leserbriefen. Ich werde mein Abo nicht verlängern.. denn dieser Ungeist wabert durch alle Ausgaben... »

von Gundi P. am 11.09.2016

«Unser Land ist mittlerweile tief gespalten in die Merkel Befürworter und alle die mit Sorge oder Groll auf die Entscheidungen und Aussagen der Politik gucken. Und eigentlich findet man auf jeder Seite Argumente denen man zustimmen kann oder die man ablehnt. Äussert man Besorgnis wegen der Flüchtlinge und auch undurchsichtigen Leute aus aller Herren Länder,ist man ein Nazi. Hat man Mitleid mit ausgebombten Flüchtlingen, gucken wieder andere schief. Die Diskussion ist echt überall sehr aufgeheizt. Erinnert mich manchmal an die letzten Tage der DDR. Da gabs auch nur noch dafür und dagegen... LG»

von Tobias am 12.09.2016

«Meiner erfahrung nach verläuft die erwähnte front durch die mitte eines jeden bewusstseins, und es ist ein kampf für jeden augenblick, ein integres authentisches reifendes lebewesen zu sein. Diese grenze zwischen menschen zu setzten führt zu rechthaberei und narzissmus, löst aber nicht die dahinter stehende spannung, die nur jeder mit sich selbst bearbeiten kann. Wenn sich menschen durch argumente ändern, werden sie der logik abhängig, weil der sinn für den sinn nicht durch erfahrung geschärft wurde, es führt zu formen von bürokratie die immer aussichtsloser komplizierter wird. Aber authentizität und menschliche reife inspirieren einfach durch ihr dasein, lassen andere eher den schritt zur individuation wagen. Jede idee durch eine gruppe verkörpert ist im sinne der positiven menschlichkeit gefährlich, weil sie unreflektierten mitläufern und opportunisten einen schutzraum offenhält. Darüber wiederholt es sich, sobald menschen "wir" sagen, aber eigentlich nur andere in ihren egoismus miteinbeziehen.»

von David am 20.09.2016

«Es gibt gute Gründe warum ein Homosexueller wie ich keinen Urlaub in Dubai macht. Und das hat nichts mit der Rasse zu tun, sondern mit der religiösen Ausprägung in diesen Ländern. Warum ich ohne Not Tür und Tor in meinen Lebensraum öffnen sollte, für menschenverachtende Ideologien a la Islam bleibt mir ein Rätsel. Wer schon einmal die Anfeindungen und körperlichen Übergriffe ertragen musste, die einem schwulen Paar besonders von Seiten unserer Migranten begegneten muss nicht mehr über ein diffuses Gefühl von Angst schwadronieren, sondern weiß, was echte Todesangst mitten in Deutschland ist. Mein Mitgefühl mit der muslimischen Welt drücke ich lieber in monatlichen Spenden in die Krisengebiete aus.»

von Henning am 28.09.2016

«Die armen Kinder in Aleppo, ja es ist Krieg dort. Und die armen Kinder in Deutschland: zunehmend mehr Allergiker, Hypernervoese, Kranke. Sie werden seit der Geburt mit zunehmend mehr Chemiecoctails geimpft, mit Medikamenten ruhiggestellt. Hier ist, wie wir wissen, vieles im argen. Eine andere Form von Krieg. Der Verdienst von Frauke Petry und anderen ist, daran zu erinnern: Besinnt euch auf Deutschland und eure eigene Kultur. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Und macht anderen vor, dass wir unsere Probleme selbst anpacken. Dann packen auch andere ihre Probleme selbst an. Auch wenn es schwer ist oder einige Tabus bricht, die sich in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben. Bitte: mutig sein, und ran ans eingemachte.»

von Siegfried am 31.01.2017

«Sehr geehrter Herr Rohrs! Vielleicht mögen Sie sich folgende Panorama-Sendung anschauen. https://www.youtube.com/watch?v=NhL311hzq_0 Mit freundlichen Grüßen»


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