Beitrag vom 04.11.2012

Oya-Tage in Lüneburg, Oldenburg, Hamburg

Vom 1. bis 3. November war ein Teil der Oya-Redaktion zu »Oya-Tagen« in Lüneburg, Oldenburg und Hamburg unterwegs. Zwischen 30 und 40 Leserinnen und Leser sind jeweils der Einladung gefolgt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele neue Kontakte an Oya-Tagen entstehen zwischen Menschen in einer Region, die ähnliche Interessen haben, Oya lesen, aber sich bisher noch nicht kannten. Solche Vernetzung zu ermöglichen ist ein wesentlicher Sinn der Oya-Tage. In Hamburg sagte eine Teilnehmerin: »Wunderbar, ich kenne in der Runde fast niemanden - jetzt können neue Verbindungen entstehen!«. Meist trifft sich an den Oya-Tagen eine spannende Mischung von Menschen, die teilweise schon seit vielen Jahren »alternative« Projekte verfolgen und solchen, die gerade erst dabei sind, sich neu zu orientieren. Pionierinnen und Pioniere aus ländlichen und urbanen Räumen, die schöne Orte mit Leben füllen und sich noch mehr Aktivitäten an ihren Plätzen wünschen, lernen solche kennen, die für ihre Projekte einen Ort suchen. Nach einer kurzen Runde, in der jeder seine wichtigsten Anliegen, Ideen und Projekte vorstellt, geht ein Oya-Tag in eine gemütliche Café-Situation über. Gesprächskreise blden sich spontan, es wird vom gemeinsamen Buffet schnabuliert, und auf Wunsch gibt es einen weiere größere Diskussionrunde zu Themen und Fragen, die im Lauf der Zeit aufgetaucht sind. Für uns aus dem Oya-Team sind solche Tage eine wunderbare Gelegenheit, unsere Leserinnen und Leser kennenzulernen, zu hören, welche Themen ihnen auf den Nägeln brennen, was es für spannende Projekte gibt, über die wir berichten können, neue Autorinnen und Autoren kennenzulernen und für uns selbst in inspirierenden Gesprächen Themen zu vertiefen. So werden wir auch im nächsten Jahr wieder Oya-Tage veranstalten. Dresden, Leipzig, Jena und Erfurt stehen zum Beispiel auf der Wunschliste als zukünftige Veranstaltungsorte. Wann und wo schreiben wir den Oya-Abonnenten in der jeweiligen Region und weisen auch hier im Blog darauf hin.

geschrieben von Mira Kretschmar
am 04.11.2012

2 Kommentare

von Jan Herrmannsen am 06.11.2012

«Liebes oya-Team, danke für den sehr netten und spannenden Nachmittag in Oldenburg! So einfach kann es also sein: Ein kleiner gemütlicher Club-Raum mit 40 Stühlen (zu Beginn noch leer und vielleicht sogar spontan entmutigend) - und plötzlich sitzt da eine bunte Runde, die diesem Ort in nullkommanix spürbar kribbelndes Leben einhaucht. Jeder einzelne trägt seine Ideen, Visionen und auch Fragen vor und schnell spinnen sich elektrisierende Fäden kreuz und quer über eine verwaiste Tanzfläche hinweg, die im Dämmerschlaf auf ihren abendlichen Einsatz wartet! Vielleicht hat uns die Umgebung sogar zusätzlich inspiriert, denn ohne Aufforderungen oder führende Moderationen begannen die Ideen und Gedanken der Anwesenden miteinander zu tanzen, wechselten die Partner und bewegten sich geistig in die verschiedensten Richtungen. Die Stunden gingen leider viel zu schnell vorbei und ich habe schon auch das Gefühl, den einen oder anderen Gesprächspartner "verpasst" zu haben. Aber vor allem war es für mich eine bereichernde Erfahrung - und die ermutigende Erkenntnis, dass auch bei uns im Nordwesten viele "anders denkende" Menschen leben, die sich vernetzen wollen. Alles, was es braucht ist eine durch die ganze Flachebene hallende Parole, ein "yes we can" der Kulturkreativen, oder (wie in Oldenburg erlebt) ein einfaches "oya". Ich werde versuchen, meinen Teil zu dieser Bewegung beizutragen, und bin erstmal dankbar eure wertvolle Arbeit und Unterstützung. Vielleicht wird oya eines Tages sogar zu einem zentralen Begriff in der deutschen Wandelbewegung und die Kulturkreativen erkennen sich schon auf Abstand an ihren oya-T-Shirts?! Wünschen würde ich es euch - nicht des Kommerzes wegen, sondern für die notwendige Verbreitung eurer anstiftenden Impulse. Bis zum nächsten Treffen und nochmal DANKE!, Jan Herrmannsen.»

von Michael vom Permahof Utopia in Dellien am 15.11.2012

«Echt schade das ich erst Heute von euch gehört habe, wäre so gerne beim Treffen dabei gewesen... Grüße vom Permahof Utopia»


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