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Die Stille ist jede Mühe wert

Eine Reise zur internationalen Gemeinschaft »Auroville« in Indien.

von Michael Gleich , erschienen in 37/2016

Das Experiment Auroville begann vor fast fünfzig Jahren als internationale Stadt, der spirituellen Entwicklung der Menschheit gewidmet. Ihre ökosozialen Innovationen sind heute in ganz Indien verbreitet. Doch seit einiger Zeit ist von Stagnation der Gemeinschaft zu hören. Michael Gleich hat Auroville in Augenschein genommen.

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Sind wir schon drin? Oder noch außerhalb? Ein Ortsschild »Auroville« gibt es nicht. Unser Kleinbus kämpft sich über holperige, rotstaubige Wege. Der indische Fahrer hält alle fünf Minuten und fragt nach dem Weg. Fuchtelnde Arme zeigen nach links, nach rechts, begleitet von dem für Westler schwer deutbaren Kopfschüttelnicken der Südinder. Auroville macht uns das Ankommen nicht leicht. Die fehlende Beschilderung legt den Gedanken nahe, dass weltliche Orientierung und Klarheit nicht im Vordergrund dieses ambitionierten Gemeinschaftsexperiments stehen könnten.
Wir, eine Gruppe aus der Gemeinschaft von Gut Saunstorf, sind hierher gereist, um zu erkunden, wie es um das Abenteuer Auroville steht, 47 Jahre nach seinen Anfängen. Damals, im Februar 1968, wurde der Grundstein in eine Wüste gelegt – ohne Wasserläufe, fast ohne Bäume, die hätten Schatten spenden können. Eine Pioniertat. Niemandem würde dieser Ort allein gehören, er soll der gesamten Menschheit dienen. So sieht es die Charta von Auroville vor. Gegenseitige Achtung, über die Grenzen von Kultur und Hautfarbe hinweg, und vor allem gelebte Spiritualität nach den Lehren des Namensgebers Sri Aurobindo – das war die Vision, formuliert von der spirituellen Partnerin Aurobindos, genannt »The Mother«.
Heute gibt es rund 2500 registrierte Aurovillianer, dazu kommen Tausende indische Angestellte, die in den zahlreichen Betrieben arbeiten, und Hunderte von Freiwilligen aus aller Welt. Eine kleine Stadt mit 10 000 Einwohnern ist entstanden, verteilt auf einem weitläufigen Areal, mit verschlungenen, meist ungeteerten ­Wegen – und wenigen Schildern.Da kann man versierte Führer gut gebrauchen.
Während der nächsten Tage begleiten uns Jasmin und Aravinda, sie 56, er 63 Jahre alt. Sie trafen sich vor 30 Jahren in Auroville – »und unsere gemeinsame Reise begann«. Beide sind schlank, wirken asketisch; sie leben seit zwei Jahren in einem einzigen Raum plus Terrasse. »Aber ihr werdet sehen, in Auroville gibt es ­alles: luxuriöse Häuser und Bauten, so wie euer Gästehaus hier, bis hin zu Hütten ohne Strom, Wasser und Toilette.« Sie berichten von der Vielfalt, die ein Merkmal Aurovilles ist: der Versuch, Andersartigkeit zu achten und als Bereicherung statt als Bedrohung zu erfahren. Menschen aus 50 Nationen leben zusammen. Inder bilden prozentual die größte Gruppe, daneben gibt es zahlreiche Franzosen, Deutsche und Amerikaner.

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»The Mother hatte die Vision von 50 000 Bewohnern, doch die Gemeinschaft wächst nur langsam«, berichtet Aravinda, als er und Jasmin uns besuchen. Beide arbeiten am Aufbau des »Sustainable Livelihood Institute«, das zukunftsfähige Lebensstile erforschen soll. Ansonsten unterrichtet Aravinda Mathematik und Französisch, Jasmin gibt einen ökologischen Newsletter für Auroville heraus. Die beiden sind sich einig: »Für die vielen Aufgaben, die wir haben, fehlen tatkräftige neue Mitglieder.« Sie berichten von sehr langsamen Prozessen bei Entscheidungen und bei deren Umsetzung. »Wir befinden uns in einem Stadium der Stagnation«, beklagt Jasmin.
Obwohl es offiziell keinen Privatbesitz in Auroville gibt, mache sich bei einigen Mitgliedern eine Mentalität von »My home is my castle« bemerkbar. In der Pionierzeit sei die Bereitschaft, Häuser zu bauen und auch wieder loszulassen, größer gewesen.

Eine grüne Siedlung, der Wüste entrissen
Auch wenn derzeit die Entwicklung zu lahmen scheint, stoßen wir bei unseren Wanderungen und Fahrradtouren in den folgenden Tagen auf viele Errungenschaften, die uns Respekt einflößen – vor allem vor der Hartnäckigkeit, mit der die frühen Pioniere durchgehalten und eine internationale Stadt aus dem Nichts aufgebaut haben. Wir sehen experimentelle Bauten, gestaltet von renommierten Architekten; Farmen, die nach den neuesten Erkenntnissen der Permakultur wirtschaften; Firmen, die liebevoll gestaltetes Kunsthandwerk, Parfums, Seifen, Solartechnik und Kleidung herstellen; eine große, gebührenfreie Biblio­thek; Solarküchen, die mittags bis zu tausend Menschen mit vegetarischem Essen versorgen, gekocht mit Sonnenstrom. Und immer wieder sehen wir die goldene Kuppel des »Mantrimandir« durch die Bäume blitzen: Der Tempel liegt im Zentrum, wo sich viele Wege kreuzen. Ich spüre eine starke Anziehung, eine unerklärliche Sehnsucht.

Zunächst treffen wir uns mit B. Eigentlich heißt er William. Daraus wurde Bill, »and then I left the ›ill‹« – dann ließ er »ill« (»krank«) weg und heißt seitdem nur noch B. Er reduziert gern. B ist ein asketischer Typ mit scharfen Gesichtszügen, aus denen man lesen kann, dass er entbehrungsreiche Zeiten durchgestanden hat. Er kam 1974, in der Gründerphase, und hat die Gemeinschaft »Verité« (Wahrheit) aufgebaut. Heute erforscht er, wie eine Gesellschaft aussehen könnte, die keinerlei Abfall verursacht. Sein eigenes Haus hat er ganz aus Material errichtet, das für andere Müll wäre. »Trash Mahal« nennt er seine Recyling-Residenz, begleitet von einem schelmischen Lächeln.
B, wir hören von Stillstand und Stagnation – woran liegt das?
Für seine Antwort geht B, der städtische Geschichtsschreiber, weit zurück: »Nach der Phase der Euphorie, die wir Pioniere dringend brauchten, um im Sommer bei 45 Grad Hitze auszuharren, haben wir eine Art Schock erfahren. Als beide spirituellen Lehrer nicht mehr lebten, entstand ein Vakuum. Es waren keine Nachfolger benannt, und auch keine in Sicht. The Mother hatte vorgeschlagen, Auroville solle von einem Gremium von acht Weisen geleitet werden – aber wer ist weise?« Darüber brach Streit in dem Friedensort aus, der bis zu Schlägereien eskalierte, so dass die Polizei einschreiten musste. Erst Ende der 1980er Jahre besann man sich: Eine Stiftung wurde gegründet, der seitdem das Land und alle Gebäude dar­auf gehören; sie wird von der indischen Regierung als hoheitliche Institution für das ganze Gebiet anerkannt. Diese Abtretung weitreichender Rechte an die »Unity Foundation« gilt weltweit als einmaliger Vorgang.

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Auch die Frage, wer offiziell Bürger von Auroville ist und mitbestimmen kann, wurde mittlerweile geklärt. »Am Anfang haben wir uns nur darum gekümmert, nach welchen Kriterien wir neue Mitglieder aufnehmen«, erzählt B weiter. »Mittlerweile haben wir erkannt, dass es genauso wichtig ist, festzulegen, unter welchen Umständen wir Leute auffordern zu gehen.« Wenn jemand nicht bereit sei, der Gemeinschaft zu dienen, müsse er sie verlassen. Schließlich kommt B zur Antwort auf unsere Frage: Auch er glaubt, dass die Gemeinschaft deshalb nicht wachse, weil zu wenige Menschen zur Hingabe an das Höhere, Größere bereit seien. »Neuankömmlinge sagen oft: ›Ich bringe kein Geld mit, auch keine Talente, aber hier bin ich. Habt ihr etwas für mich?‹« Sie wollen sich ins gemachte Nest legen.

Der ewige Tanz von Ordnung und Chaos
Auch andere Gemeinschaften kennen das: Ist die harte Gründerzeit ausgestanden, kommen – neben ernsthaften Interessenten – auch die Bedürftigen und Bequemen. »The Mother hat uns gesagt: Ob jemand den spirituellen Weg geht, erkennst du nicht daran, wie gut er philosophiert, sondern, was er konkret tut«, sagt B. Der Generationenwechsel ist eine Herausforderung, die Gemeinschaften in aller Welt kennen. Sind die Gründermütter und -väter bereit, loszulassen und die Verantwortung in die Hände der Jungen zu geben? Welches Verständnis von Führen und Dienen geben sie weiter?
Die Subkulturen, denen Aurovilles Pioniere entstammen – Hippies, Umwelt- und Friedensbewegte –,
zeigen in einem Punkt das gleiche Muster: Sie sind ex­trem autoritätsscheu; Führung ist für sie negativ besetzt. Von mir selbst kenne ich das auch: eine unbewusste Abwertung von Autorität, eine negative Bewertung, wenn mir Grenzen gesetzt werden.
In Auroville wird mir deutlich, dass sich die Prinzipien von Chaos und Ordnung jeder moralischen Wertung entziehen. Es sind schlicht zwei Qualitäten des Seins, verschlungen und einander ergänzend in einem ewigen Tanz, der immer wieder zu neuer Balance findet – aber nur, wenn er dabei nicht gestört wird – etwa von Glaubenssätzen, die jede Führung als Manipulation verteufeln und Regellosigkeit als Freiheit verklären. Darauf angesprochen, sagt B: »Seit Sri Aurobindo und The Mother ihren Körper verlassen haben, bleibt uns nichts anderes übrig, als auf die Stimme unseres Herzens zu hören.« Sein Wort dafür ist »Inner Guidance«, innere Führung. Das ist insofern richtig, als jeder von uns die Verantwortung hat, innerlich zu prüfen, was für sie oder ihn richtig und stimmig ist. Dabei gibt es jedoch ein Problem: Der Ego-Geist kann diese innere Stimme fast perfekt imitieren. Es braucht die Disziplin der inneren Arbeit, die zwischen den Illusionen des »Mind« und der Realität des Jetzt, zwischen imitierter und echter Autorität zu unterscheiden lernt. Zwar erfahren wir während unserer Woche in Auroville von unterschiedlichen Zugängen, wie Aufstellungsarbeit, Yoga oder Meditation, jedoch nicht von einer systematischen Praxis, den Ich-Geist zu erforschen. Unerkannt wird er zu einem gefährlichen Gegner.

Bäumepflanzen als spirituelle Aufgabe
Wir besuchen Joss Brooks. Der 73-Jährige ist gebürtiger Tasmane und ein Aurovillianer der ersten Jahre. Das Haus, das er bewohnt, liegt in einem von Menschenhand geschaffenen, üppig wuchernden, tropischen Wald am Rand der Stadt. Der »Pitchandikulam Forest« steht unter Naturschutz, weil er Hunderte Vogelarten sowie Schlangen, Käfer und kleine Säugetiere beheimatet. Joss zeigt uns Fotos, die eine große Veränderung beschreiben: Die Landschaft im Jahr 1968, zur Zeit der Gründung, als lebensfeindliche Wüste, staubiger, steiniger Boden – »genau hier, wo wir jetzt im Schatten der Bäume stehen.«
Ein essbarer Wald ist gewachsen. Joss reißt hier ein paar Blätter ab, die beim Kauen süßer als Zucker schmecken, zeigt dort auf eine Wurzel, die gegen Erkältung hilft, rupft an einem Kraut, das Mönche beim Fasten kauen, um den Appetit zu zügeln. Er zeigt seine Freude darüber, wie sich die Lebendigkeit entfaltet. »Warum Bäume pflanzen? Mir geht es darum, das Göttliche in meinem Tun zu verwirklichen. Hier, in diesem Wald, auf der Erde – nicht in irgendeinem fernen Himmel.«
Am vorletzten Tag dürfen wir ins Matrimandir, ins goldene Herz von Auroville. »Matri« steht für »Mutter«, gemeint ist die göttliche Mutter; »Mandir« bedeutet »Tempel«. Der Bau ist die Verkörperung des ­Innersten, ein Ort der Meditation, ein Raum der Stille. Im Sonnenlicht glänzend, erhebt sich die gewaltige Kugel aus dem »Park der Einheit«, eingebettet in Blumenrabatten, Teiche und sorgfältig gestutzte Rasenflächen.
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Am Eingang werden wir aufgefordert, die Schuhe auszuziehen und die Hosenbeine zweimal umzukrempeln. Der rotbraune Staub soll den Innenraum nicht verschmutzen. Dieser ist ganz in Weiß gehalten: weißer Marmor, weißer Teppich. Nur die Innenwand schimmert pfirsichfarben. Alle Geräusche sind gedämpft. Selbst das Wasser, das in schmalen, goldenen Rinnen die Wände belebt, hat ein leiseres Plätschern angenommen. Still sind auch die Tempeldiener – Freiwillige, die uns empfangen und begleiten. Ihr Dienst scheint sie mit Freude zu erfüllen. Als wir nach langsamem Aufstieg über spiralförmige Rampen die innere Kammer betreten, muss ich den Atem anhalten. Es wird still in mir, obwohl ich aufgeregt bin. Wir setzen uns auf weiße Matten im Rund, ausgerichtet auf die Mitte – Zentrierung als Essenz. Von der ­Decke durchdringt ein Sonnenstrahl das Halbdunkel und trifft auf eine Kugel aus Kristallglas. Ich nehme gebündelte Kraft wahr, die aus einer Quelle stammt, die der Verstand nicht erfassen kann. Eine fast greifbare Stille breitet sich aus: das Gefühl, nach Hause zu kommen.

Nachbemerkung: Acht Tage können kaum genügen, um ein komplexes Gebilde wie Auroville zu erfassen. Viele Fragen bleiben offen: Wie kann die spirituelle Essenz der Lehren Aurobindos gepflegt werden? Wie gelingt es, die Balance zwischen der Bewahrung des Gründungsimpulses von »The Mother« und lebendiger Weiterentwicklung durch die heutigen Bewohner zu halten? Welchen Weg geht die multikulturelle Gemeinschaft weiter, im Ringen zwischen großer Vision und konkreter Arbeit? Die Faszination bleibt. Ich will zurückkommen. •


Auroville in Kürze
Gemeinschaftsleben

Auroville ist mit seinen derzeit etwa 2400 Einwohnern aus 49 Nationen ein Mikrokosmos der Welt, ein »Labor der menschlichen Einheit«, in dem sich alle Polaritäten und Herausforderungen der globalen Gesellschaft wiederfinden. Nord – Süd, Ost – West, arm – reich, gebildet – ungebildet, Raucher – Nichtraucher, Vegetarier – Nicht-Vegetarier, Menschen verschiedener Rassen und Hautfarben, aus Dörfern, Städten, Demokratien und anderen Gesellschaftsformen: Alle Gegensätze vereinigen sich im Schmelz­tiegel Auroville in dem gemeinsamen Versuch, das Ideal der menschlichen Einheit zu verwirklichen.
Stadtbild
Auroville erweckt auf den ersten Blick nicht den Eindruck einer zusammenhängenden Stadt. Es besteht aus mehr als hundert Siedlungen, die sich über eine Fläche von 20 Quadratkilometern erstrecken. Jede »Community« hat im Sinn des Ideals der »Einheit in Vielfalt« einen ihr eigenen Lebensausdruck und ein ihr eigenes Verständnis von Gemeinschaftsleben.
Wohnen
Die Frage der Unterkunft für Aurovillianerinnen und Neuankömmlinge ist eine der größten Herausforderungen Aurovilles. Aufgrund der geringen finanziellen Kapazitäten der Gemeinschaft war es bislang nur in eingeschränktem Umfang möglich, den Bewohnern kostenfreie Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Die meisten Häuser und Wohnungen wurden daher privat finanziert und gebaut. Man erwirbt dadurch ein Wohnrecht, ist jedoch kein Eigentümer. Im Sinne der Charta und der Vision der Stadtbegründerin sind jegliches Land bzw. Grundstücke sowie andere unbewegliche Güter wie Häuser, Gewerbebetriebe oder Infrastruktur Eigentum der Gemeinschaft.
Infrastruktur
Nach fast fünfzigjähriger Entwicklung bietet Auroville heute eine Vielzahl kollektiver Dienstleistungen an. Eine solarbetriebene Gemeinschaftsküche, Elektrizitäts-, Wasser- und Telefonservice sowie eine koordinierte Abfallentsorgung sichern die Grundversorgung. Daneben gibt es inzwischen eine EDV-gestützte Finanzdienstleistung, Zustelldienste, Fahrzeugvermietung, Buchhaltungs- und Übersetzungsdienste, verschiedene Bibliotheken und vieles andere mehr.
Medien
Neben den wöchentlich erscheinenden »News & Notes« und der monatlich herausgegebenen Zeitung »Auroville Today« erscheinen in Auroville in regelmäßigen Abständen Publikationen und Newsletter unterschiedlicher Projekte und Institutionen. Darüber hinaus verfügt Auroville über einen Internet-Radiosender (www.aurovilleradio.org) und einen Online-Fernsehkanal (www.aurovilletv.org), auf dem interessante Filmbeiträge über verschiedene Aspekte des Projekts abrufbar sind.

www.auroville.de, www.auroville.org


Michael Gleich (55), Journalist, Buchautor und Lebendigkeitsforscher, lebt in der Gemeinschaft von Gut Saunstorf. Er berichtet unter anderem über Friedensaktivisten in Konfliktregionen und entwirft mit dem Netzwerk »der kongress tanzt« lebendige Veranstaltungsdramaturgien. www.der-story-teller.de