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Die Ökonomie verlebendigen!

Statt »Bioökonomie« müssen wir den Aufbau von Ökosystemen fördern.

von Daniel Dahm , erschienen in 35/2015

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Die Verbindung von Ökologie und Ökonomie schien mir immer offensichtlich. Die alten dualistischen Vorstellungen einer Trennung der Sphären des Menschen und jener der Natur sind artifiziell konstruiert. Sie wurden sozial erlernt, historisch zementiert und werden alltäglich kollektiv reproduziert. Die Erfahrung der phänomenologischen Beschreibbarkeit einer lebendig verbundenen Welt, die sich zwischen Auflösung und Schöpfung, zwischen Entfaltung und Zerstörung dynamisch ausbalanciert und so im beständigen Wandel stetig neu erschafft, steht solch starrer Betrachtung diametral gegenüber. Die Vorstellungen des Wirtschaftens, die Ideen, Wünsche und Bedürfnisse von Menschen gestalten die Natur um und in uns, und zugleich sind unsere Begrenztheit und Innovationskraft, unsere Bedürftigkeit und Sterblichkeit, unsere ökologische Einbettung und klimatische Abhängigkeit Ausdruck unserer eigenen Natur. Die Gestaltbarkeit des Planeten hängt von den Gestaltungsräumen ab, die wir in unserem individuellen Geist und unserer kollektiv erschaffenen Kultur öffnen und ermöglichen.

Hoffnung einer ökologischen Ökonomik
In den 1990ern schien es mir selbstverständlich zu sein, dass die Wirtschaftswissenschaft ökologisch und transformativ betrachtet werden müsse. Auch gab es ausreichend anerkannte Vertreter der Ökonomik, die Wirtschaft als Instrument begriffen und als Subsystem Kultur und Gesellschaft unterordneten. Der Begriff der »ökologischen Ökonomie« machte die Runde in den Diskursen; allerdings schien es schwierig, ihn in der ökonomischen Betrachtung des Mainstreams zu etablieren. Auch purzelten Ansätze zur alternativen Messung der Wirtschaftsleistung, zur Geldtheorie, zur Arbeitsgesellschaft und zu Konsummodellen wild und selten gut geschärft durcheinander. Problematisch war zugleich, dass viele derjenigen, die sich mit kreativen Ideen und Theorien hervortaten, kaum ökonomische Kompetenz mitbrachten und fachlich entsprechend selten anschlussfähig, oft auch gar nicht gewillt dazu waren.
Besonders in der alternativen Szene und Wissenschaft gab es häufig eine tiefe Abneigung, sich überhaupt mit den theoretischen Grundlagen der ökonomischen Disziplin auseinanderzusetzen. Diese wurden eindimensional als Theorienmodell des Kapitalismus betrachtet und dieser generell mit Marktwirtschaft gleichgesetzt. Verständlich war das, denn die etablierten Repräsentanten im wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs sprachen in ­Auftreten, Habitus und Diskursqualität meist die Sprache der kalten Krieger des 20. Jahrhunderts, verkörperten Uniformität, Gier und Arroganz und wandten entsprechend Macht und Rhetorik geschickt gegen jene, die zwar oft das Richtige meinten, aber nicht zu argumentieren wussten. Märkte und die kapitalistische Ideologie wurden wie ein siamesisches Geschwisterpaar, das untrennbar verbunden aufeinander angewiesen ist, funktional gleichgesetzt. Dass der kapitalistische Prozess der zunehmenden Umschichtung von Gütern, Finanzkapital, Handlungskraft und Wirkungsmacht in die Hände Weniger im Widerspruch zu einer funktionierenden Marktwirtschaft steht, ist auch heute vielen nicht wirklich bewusst.
Ein dynamisch funktionierender Markt, in dem sich ein konstruktiv-innovativer Wettbewerb entfalten kann, erfordert die Teilnahme von vielen Akteuren. Der kapitalistische Markt drängt jedoch immer mehr Spielfiguren vom Brett; ein freies Spiel am Markt wird dadurch immer weniger möglich. Die Fokussierung der kapitalistischen Ökonomie auf die Akkumulation von Finanzkapital ordnet alle anderen Kapitalien – also Natur-, Kultur- und Sozialkapital, infrastrukturelles und institutionelles Kapital und vieles andere – diesem Zweck unter; sie werden ausgezehrt und vernichtet. Prominent verdeutlicht dies der Verbrauch der Gemeinschaftsgüter, der Commons, zugunsten der Vermehrung von Privatgütern. Damit gehen der Menschheit ihre Lebensgrundlagen verloren – und dem Markt die Produktionsgrundlagen. Doch dadurch, dass im »alter­nativen« Diskurs so oft Ökonomie und Markt per se ­einer kapitalistischen Ordnung unterworfen werden, wird der strategische Ruf nach einer ökologischen Ökonomie gleich mit auf den Kopf gestellt. Ökologisch-lebendige Beziehungen werden so verdreht und der pragmatisch-extrahierenden Idee einer raubenden Wirtschaft unterworfen, als wäre dies ein Zwangsmechanismus ökonomischen Handelns.
Inwertsetzung heißt nicht zwingend Monetarisierung
Zwar wird oft das Richtige gemeint, indem zum Beispiel eine Ökonomisierung der Ökologie kritisiert wird. Aber indem ökonomische Inwertsetzung einer Bewertung in Geld gleichgesetzt wird, wird im selben Zug – in Polarisierung zum berechtigt kritisierten kapi­talistischen Markt und seinen gemeingutraubenden Wirtschaftsformen – Ökonomie im Ganzen monetarisiert. Damit läuft man in dieselbe intellektuelle Falle wie die Mainstream-Ökonomen und ihre Statthalter. Ausgelassen wird, wie differenziert und pluralistisch die empirische Wirklichkeit von Vorstellungen und Praktiken von Wirtschaft und Märkten ist, wie es zum Beispiel Rudolf zur Lippe 2012 bravourös in seiner »pluralen Ökonomie« zeigt. Denn zur ökonomischen Wirklichkeit gehört auch die Vielfalt ökologisch aufbauender, subsistenzorientierter, kreativ-schöpferischer Prozesse und Handlungen, Tausch- und Schenkbeziehungen sowie haushälterischer Vernunft, die letztlich die diversen Evolutionen der Kultur- und Gesellschaftsformen der Menschheit dominierten. Viele alternative Denkmodelle verlieren sich in einer fatalistischen tautologischen Schleife (Tautologie = eine sich durch sich selbst begründende, scheinbar logische Aussage) und finden nicht mehr den Weg hinaus aus ihrem Fliegenglas. Dies ist für die Krise der Gegenwart und die Wirkungsschwäche der Nachhaltigkeitsszene paradigmatisch. In Zusammenhängen zu denken und dabei vorgefertigte Denkfiguren aufzugeben, fällt anscheinend immer schwerer in einer Welt, deren geistige Infrastrukturen von industriellen, politischen und institutionellen Infrastrukturen ummauert sind und durch sie verstetigt erscheinen. Zurück bleibt Leere im Diskurs und im Handeln.

Bioökonomie im alten Denken
Als der Begriff »Bioökonomie« vor allem im letzten Jahrzehnt seinen Weg in den Mainstream-Diskurs fand, wuchs für viele die Hoffnung, die starren Vorstellungen von Ökonomie und der Rolle des Menschen gegenüber der Natur ließen sich so überwinden. Bioökonomie wurde infolge des 2011 vom »Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen« herausgegebenen »Gesellschaftsvertrags für eine Große Transformation« zum Leit­begriff eines ökonomischen Transformationsprozesses für eine nachhaltige Entwicklung, der keiner war. Zwar wurde tatsächlich der Begriff in seiner Tragweite benannt – eine Ökonomie der lebenden Systeme –, doch stand dahinter primär die Frage nach ihrem ökonomischen Gehalt und dessen Erhalt für eine nachhaltige Nutzung. Die Grundfigur orientierte sich am alten ökonomistischen Denken. Nicht wurde Ökonomie an den Eigenschaften und Dynamiken von Lebensprozessen orientiert, sondern die Bioökologie als Ressource für die ökonomische Verwertung betrachtet. Zwar beinhaltet dies, die innewohnenden »lebendigen« Eigenschaften des Planeten zu berücksichtigen, um ihren Fortbestand und ihre Reproduktion zu gewährleisten, aber eine Neuausrichtung der Ökonomie an ökologischen Prinzipien und damit eine eine echte ökologische Wende im ökonomischen Handeln war keineswegs gemeint.
Das größte Hindernis für eine ökonomische Transformation war und ist dem fehlenden Willen, einen entsprechend förderlichen ordnungspolitischen Rahmen zu schaffen, sowie dem geringen unternehmerischen und investorischen Engagement und Mut geschuldet. Und – aber – all das nimmt der Masse des Wahlvolks nicht die Verantwortung, denn letztendlich ist sie es, die politisches und wirtschaftliches Handeln legitimiert.

Für die ökologische Governance einer lebendigen Ökonomie
Es wäre allein ein Schritt der ökonomischen und gesellschaftlichen Vernunft, sich einer Ökologisierung der ökonomischen Grundlagen und Strategien zuzuwenden. Das Scheitern des alten Wirtschaftshandelns äußert sich ja nicht nur im Raubbau an endlichen Rohstoffen, die aufgrund zunehmender Knappheit immer aufwendiger zu beschaffen sind und somit teurer werden. Auch sind es nicht die energiewirtschaftlichen Infrastrukturen, deren Erneuerung und Umbau auf regenerative Energiequellen mit hohen Aufwendungen und geopolitischen Veränderungen verbunden sind. Beide Schwierigkeiten lassen sich technisch und infrastrukturell auffangen. Vielmehr es geht darum, die Dynamik und Prozesse der lebendigen Evolution so zu nutzen und einzubinden, dass die Menschheit sich in ihrem ökologischen Lebensraum in der Breite ihrer Möglichkeiten entfalten kann. Zu den Eigenschaften von Ökologie zählen Differenz statt Homogenität, beständiger schöpferischer Wandel statt Stagnation, dynamische Balancierung statt Statik, Subsidiarität statt Zentralität und vieles mehr. Dies sind auch Prinzipien vitaler und anpassungsfähiger Gesellschaften. Die Biogeosphäre wandelt sich auch wie die vom Menschen erschaffene Anthroposphäre im beständigen Prozess von Neuerschaffung (Emergenz) und Auflösung. Dazwischen wirkt der Mensch mit seinen Gemeinschaften als Mittler und Handlungsreisender, je nach seiner Orientierung zu seinem Nutzen oder Schaden. Die Zerstörung der bioökologischen Lebensgrundlagen vernichtet ebenso wie die Polarisierung der Menschen und Gemeinschaften zwischen Armut und Reichtum unsere gesellschaftliche und politische Zukunftsfähigkeit. Klimawandel und ökologische Degradationen, Flüchtlingsströme und soziale Konflikte branden an unsere Wohlstandsinseln von Jahr zu Jahr mit größerer Dominanz. Sie sind direkte Folgen der Fehlstellungen unser aller geistigen Landkarten und Deutungswirklichkeiten und führen uns unser sozioökonomisches und politisches Versagen drastisch vor Augen.
Um echte Zukunftsfähigkeit zu erreichen, wäre es ein wichtiger Schritt zur Handlungsfähigkeit, aus dem Verharren im Maßstab der reinen Erhaltung von Natur und Naturpotenzialen auszusteigen und stattdessen auf einen Aufbau von Ökosystemen und die Stärkung ökologischer Wachstumsprozesse zu zielen. Hierzu sind neue Maßstäbe für wirtschaftlichen Erfolg wie auch für Nachhaltigkeit nötig. Erfolg bezieht sich dann nicht auf ökonomische Verwertbarkeiten, sondern auf den erzeugten ökologischen Nutzen für die lebendige Evolution einschließlich des Menschen – also die Beiträge, die die Fähigkeit des Lebendigen fördern, sich kooperativ auszudifferenzieren, Ökosysteme dynamisch zu balancieren und so die ­Widerstandsfähigkeit von Lebensräumen zu stärken.
Die Verwendung ökonomischer Termini zur Bestimmung der relevanten Sachzusammenhänge, Prozesse und Eigenschaften des Wirtschaftens kann vor diesem Hintergrund den Trend zur Ökonomisierung aller Lebenszusammenhänge vom Kopf wieder auf die Füße stellen, indem Ökonomie und Politik systematisch den (öko–logischen) Prinzipien des Lebendigen unterworfen werden. Ökologische Leistungsfähigkeit folgt jedoch anderen als den bisherigen ökonomischen Prinzipien. Begrifflich sind sie teilweise sogar verwandt, doch nicht in ihrer Charakterisierung; das Prinzip der Nutzenmaximierung hat in der Ökologie nichts mit Überschüssen und Gewinnen zu tun, und das Sparsamkeitsprinzip ist im Lebendigen vor allem durch Suffizienz, Effizienz und geschlossene energetische und stoffliche Kreisläufe charakterisiert.

Ökologischer Erfolg
Um eine lebensdienliche Bioökonomie zu erreichen, sollte diese an ihrem bioökologischen Erfolg gemessen werden. Dazu gehört der Schutz und Aufbau natürlicher Gemeingüter, also der lokalen und globalen natürlichen Lebensgrundlagen in ihrer Gesamtheit und Potenzialität. Dazu gehören die ökologische, biologische und genetische Vielfalt, der Reichtum und die Fruchtbarkeit der Flora und Fauna von Böden, Vegetationssystemen und Landschaften, von Ozeanen, Flüssen und Seen, die Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Klima- und Ökosysteme sowie Nahrungsketten und auch die Wasser- und Rohstoffvorkommen. Dies braucht Wälder und Äcker, die sich durch Artenvielfalt dynamisch ausbalancieren können, wo Land- und Forstwirtschaft mit dem Boden arbeiten und diesen in Substanz und Fruchtbarkeit aufbauen, statt ihn auszuzehren. Das kann durch die systematische Koppelung von Inves­titionsströmen an den Aufbau von Wäldern und nachhaltigen Infrastrukturen, die Rekultivierung von Refugien für Wildnis und die ökologische Revitalisierung von Gewässern und ­Landschaften erreicht werden. Es ginge darum, die ökonomische Nutzbarkeit natürlicher Ressourcen (wieder) einer ökologischen Dyna­mik zu unterwerfen und an der Erfüllung dieses Maßstabs zu bewerten.
Um all dies anzustoßen und umzusetzen, sind eine Reihe politisch-regulativer Rahmenbedingungen vonnöten, und für diese wiederum eine politische Mehrheit. Dazu gehören die gesetzliche Stärkung der Gemeinschaftsgütern und die Unterbindung von Auslagerungen von ökologischen Schäden aus Produktionsprozessen für höhere Gewinne. Es braucht Anreize für Land- und Forstwirte, die eine verantwortliche ökologische Treuhänderschaft der von ihnen bewirtschafteten Flächen belohnen. Insgesamt ist die multilaterale öffentliche und private Finanzierung ökologischer und infrastruktureller Aufbauleistungen von entscheidender Bedeutung, so die systematische Durchsetzung ökologischer Sachwertanlagen und Anlageportfolios beispielsweise in den Bereichen Land, Forst, Gewässer, nachhaltige Infrastrukturen und Gebäude. Das umfasst auch gesetzliche, regulatorische sowie steuerliche Anpassungen zugunsten des Aufbaus von Naturpotenzial und unterstützender wie entlastender Infrastrukturen von der nationalen, europäischen bis hin zur internationalen Ebene.
Vordringlich ist das unternehmerische, zivilgesellschaftliche und private Engagement, um neue Formen einer ökologisch aufbauenden Wirtschaft zu etablieren und im Wettbewerb starkzumachen. Es kann gelingen, mit den richtigen Instrumenten und Strategien sowie unterstützenden privaten und institutionellen Investoren ein neues, ökologisches Wirtschaftsparadigma durchzusetzen, das in einem Verdrängungsprozess die alte, extraktive Ökonomie der Gier und Macht beseitigt. Die Sachargumente liegen zugunsten einer solchen ökonomischen Wende, primär bedarf es dafür einigen Muts sowie einer Kooperation zwischen unternehmerischer Aktivität und zivilgesellschaftlicher Flankierung.

Eine Chance für Neues
Tief sind die Vorstellungen eines über die natürlichen Lebenszusammenhänge des Planeten dominierenden Homo sapiens verankert. Sie versperren einem integrierten ökologischen Verständnis von unserer Welt den Weg. Die Durchdringung alter Denkstrukturen durch lebendige Prozesse und Erfahrungen erfolgt eher im Generationenwechsel als durch die Überwindung alter Feindbilder in den Köpfen kalter Umweltkrieger – und erst recht nicht in denen der eitlen Wirtschaftslenker und -politiker alter Couleur: Kapitalisten, die sich an der Beraubung kommender Generationen und dem Raubbau an gemeinschaftlichen Gütern bereicherten und dafür von den Medien als Leistungsträger bejubelt wurden. Hier muss man wohl einfach loslassen – kaum zu hoffen, dass sich da noch viel bewegt! Ich meine, um Veränderung zu ermöglichen, ist es dringend an der Zeit, das ökonomische Denken neu zu kanalisieren, statt sich dagegen zu stemmen. Um eine zukunftsfähige Ökonomie zu schaffen, ist eine Abkehr von der kapitalistischen Ideologie nötig, doch ohne in staatswirtschaftliche Dummheit zu verfallen, sondern um eine starke lebensdienliche und aufbauende Wirtschaft zu etablieren. Freiheit und Nächstenliebe setzen immaterielle und materielle Infrastrukturen für ihre Realisierung sowie intakte und entwicklungsoffene Gemeingüter voraus. In dieser Verbindung steigt eine Ethik des Lebendigen an die Oberfläche, die nicht intendiert ist, sondern die genuin aus einem gemeinschaftlichen Prozess persönlicher Freiheitsfindung erwächst. •


Daniel Dahm (46) ist unter anderem Gründer der United Sustainability GmbH, Beirat der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, Botschafter der Gemeinwohlökonomie, Kurator der Utopia-Stiftung sowie Juryvorsitzender des Internorga Zukunftspreises der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Weiterbildung in ökologischer Ökonomie:
• Daniel Dahm, Hans-Peter Dürr, Rudolf zur Lippe: Potsdamer Denkschrift
& Potsdamer Manifest, 2005. We have to learn to think in a new way. oekom, 2006 
• Daniel Dahm, Gerhard Scherhorn: Urbane Subsistenz. Die zweite Quelle des Wohlstands. 2008, Neuauflage oekom 2015 • Naomi Klein: Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima. S. Fischer, 2015
• Rudolf zur Lippe: Plurale ­Ökonomie: Streitschrift für Maß, Reichtum und Fülle. Karl Alber, 2012
• Papst Franziskus: Laudato si’ – Über die Sorge für das gemeinsame Haus. www.kurzlink.de/laudatosi