Oya Ausgabe 12

Bodenlos
Ist es wieder so weit, dass sich eine Kultur, diesmal über den ganzen Globus ausgebreitet, den Boden unter den Füßen wegpflügt? Die Geschichte zeigt: Zu allen Zeiten, auf allen Kontinenten ist das geschehen und hat zu Kämpfen um Land geführt, wie sie auch heute stattfinden. Was tun?

Nachhaltige Freu(n)de
Die Arbeit mit Zugtieren ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll. Silke Hagmaier zieht obendrein großen Genuss aus der Kooperation mit ihren Haflingerpferden.
Gärten statt Wüsten
Bertold Meyer, Bürgermeister der Gemeinde Bollewick in Mecklenburg, Helmut Klüter, Professor an der Universität Greifswald, und Oya-Herausgeber Johannes Heimrath sprachen über die Herausforderung, das Agrarindustrieland in einen »Garten der Metropolen« zu verwandeln.

Staub zu Erde
Terra Preta erobert die Welt.
Natürliche Bodenbildungsprozesse brauchen sehr, sehr viel Zeit. Doch mit dem richtigen Know-how kann der Mensch guten Humus in überschaubaren Zeiträumen selbst herstellen. Regenwaldindianer machten es vor.

Angekommen im Zeitwohlstand
Anja Humburg porträtiert den »Bodenkünstler« Uwe Wüst.
Uwe Wüst ist Weltreisender und »Bodenkünstler«, wie ihn Antonius Conte in dem eindrucksvollen Bildband »Gespräche mit einem Landwirt: Ernte gut – Alles gut« beschreibt. Ein Besuch auf dem Demeter-Hof »Krautfürnix« des 48-Jährigen zeigt, was es heißt, Entschleunigung zu leben: sorgfältig beobachten, einfühlsam entscheiden, kräftig zupacken und am Abend wissen, dass das Tagwerk geschafft ist. Für Uwe ist sein Hof ein Organismus, durch den er einen Verbund mit der Natur eingeht – ein »Naturschutzhof«.
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Einen Fehler machen, alle Fehler machen, ordentlich Fehler machen
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Alles, was wir füreinander tun, ist prinzipiell unbezahlbar – ganz egal, ob es im Rahmen eines Handels oder Geschenks geschieht. Mit der unendlichen Oyra können Sie nun Ihre nicht in Zahlen ausdrückbare Freude über Unbezahlbares dokumentieren. Und unser Reichtum wird immer »unendlicher«, je länger dieser Schein in Umlauf bleibt …
