Oya Ausgabe 02

Anfang Mai ist die zweite Ausgabe der neuen Zeitschrift Oya erschienen: "Aussteigen, um einzusteigen".
Im Mittelpunkt stehen Menschen, die ihr Leben verändern: Vom alternativen Nobelpreisträger bis zum Mitarbeiter bei den VW-Werken in Wolfsburg. Gemeinsam ist all diesen Wegen die Suche nach dem »guten Leben«, nach einem »richtigeren Leben« in all dem, was wir um uns herum oft als »falsch« wahrnehmen. Und das ja nicht ohne Grund. Wenn wir einen nüchternen und zugleich leidenschaftlichen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse werfen, müssen wir uns alle fragen: Wie können die vielen individuellen Wege zu einem gemeinsamen Ausstieg aus dieser kollabierenden Gesellschaft werden? Diese Ausgabe gibt sicherlich keine erschöpfende Antwort. Aber hoffentlich Anregung zum Nachdenken.
Wer Oya noch nicht kennt: unbedingt ein kostenloses Probeheft bestellen!
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Mit dem Mut der Verzweiflung
Bevor sie ins Licht der Öffentlichkeit traten, durchlebten sie eine »dunkle Nacht der Seele«. Die Trägerinnen und Träger des Alternativen Nobelpreises haben all ihre Kraft für eine lebenswerte Welt eingesetzt. Als Zukunftsmacher sind sie heute weltberühmt.

Rein in die Politik!
Auch die Eliten haben begriffen: Wir leben in einer Zivilisationskrise. Gigantische Veränderungen sind notwendig. Aber nur, wenn alternative Kräfte und Politik zusammenfinden, wenn Kritik sich mit Lust am Neuen paart, kann der Wandel gelingen.

Ankommen im Ausstieg
Alle Welt ruft nach Veränderung. Doch Bewahrung ist ein Grundprinzip der Selbsterhaltung. Nur wenn es gar nicht mehr anders geht, verlassen wir eventuell die eingefahrenen Hauptstraßen – und wenn die Sehnsucht nach Nebenwegen übergroß wird.

Auf in die Post-Kollaps- Gesellschaft
Egal, was wir tun – der Weg in eine nachhaltige Welt wird durch ein Tal der Tränen führen. Statt unsere Kräfte im Versuch zu vergeuden, den Kollaps aufhalten zu wollen, sollten wir uns mit aller Kraft auf die Welt vorbereiten, in der wir dann leben werden.
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